Frühbucher Urlaub auf den Malediven 2018

Für viele ist es das Paradies schlechthin: kilometerlange, weiße Sandstrände, fast unberührte Natur, Sonnenuntergänge wie aus dem Bilderbuch und türkisfarbenes Meer soweit das Auge reicht. Gelegen mitten im Indischen Ozean ist der unabhängige Inselstaat der Malediven der Inbegriff des exotischen Traumurlaubs. Er besteht insgesamt aus 1196 Inseln und mehreren Atollen, die sich fast 1000 Kilometer lang südwestlich von Sri Lanka bis zum Äquator erstrecken. Rund 200 der Inseln sind bewohnt, 90 davon werden aktuell als Touristenresorts genutzt – viele davon sind nur wenige hundert Meter im Durchmesser groß.
Für Sonnenanbeter, Romantiker und Taucher ist dieses Paradies wie direkt aus dem Reisekatalog genau das Richtige Ziel für einen exotischen Traumurlaub.

Der Sonne entgegen

Durch die Nähe zum Äquator ist das Klima auf den Malediven warm und tropisch bei hoher Luftfeuchtigkeit. Tagsüber kann man mit durchschnittlich neun Sonnenstunden und Temperaturen um die 30-Grad-Marke wunderbar schwitzen, die Wassertemperaturen liegen nur knapp darunter und laden zum Planschen ein. Auch nachts wird es selten kühler als 25 Grad. Beste Reisezeit ist von November bis April. Von Mai bis Oktober ist Regenzeit, wobei auch hier die Sonne immer noch im Schnitt vier Stunden am Tag scheint und es oft nur kurz, aber heftig, schüttet.

Traumurlaub im Inselparadies Malediven

Die Malediven sind bekannt für ihre Luxushotels und 5-Sterne Resorts, die meistens komplett alleine auf einer eigenen Insel stehen. Jede Insel ist für sich wie ein kleiner Kokon, wo man sich wunderbar von der Außenwelt abkapseln kann. Freundliche Malediver sorgen unaufdringlich für das Wohl ihrer Gäste. Anstelle eines gewöhnlichen Hotelzimmers bekommt man meistens einen Bungalow oder eine kleine Strandvilla direkt am Meer. Besonders eindrucksvoll sind Hotels, die als Unterkünfte Stelzenbungalows anbieten, kleine Häuschen, die auf Stelzen direkt ins Wasser hinein gebaut wurden.
Auf den Puderzuckerstränden, die von weiß bis zartrosa leuchten, braucht man eigentlich nicht einmal Schuhe – Sand gibt es selbst in Bars und Restaurants. Urlaubsfeeling pur. Hier kann man vom Alltag abschalten und komplett entspannen – relaxter kann ein Urlaub eigentlich gar nicht sein.

Schön sind die Inseln der Malediven eigentlich alle, doch besonders traumhaft sind zum Beispiel die Insel Kanahura mit ihrer flachen Lagune Coco Island im Süd-Malé-Atoll.

Wie ein Blick ins Aquarium

Wem Ruhe und Meeresrauschen zu wenig sind, der kann sich die Zeit auch mit mehr als nur mit Sonnenbaden, Schwimmen oder Surfen vertreiben. Die Inseln beheimaten eines der eindrucksvollsten Tauchgebiete der Welt, dessen Schönheit der an Land in nichts nachsteht. Hier wartet eine einmalige Unterwasserwelt von atemberaubender Schönheit auf Taucher und Schnorchler. Delfine, Mantarochen oder Clown- und Papageienfische schweben zusammen mit Karettschildkröten durch das glasklare Wasser. Winzige Atolle mit bis zu fünfzig Meter tiefen Lagunen und unberührten Korallenriffs laden zu einer Entdeckungstour.

Besonders beliebt ist unter Tauchern der „Fischkopf“, auch bekannt unter dem Namen „Mushimasmingali Thila“, mit seinen verwinkelten Riffs und Höhlensystemen, wo es schwarze Korallen und wunderschöne Seeanemonen gibt. Das UNESCO geschütze Baa-Atoll bietet nicht nur unberührte Natur- und Wasserlandschaft, sondern auch die größte Fläche an Mangrovensümpfen. Hammerhaie gibt es am sogenannten Hammerhead Point auf der Insel Kuramathi. Durch seine farbenprächtigen, von Barracudas und Moränen besiedelten Korallen besticht hingegen das Banana Reef. Dieses Tauchgebiet ist sehr ruhig, strömungsfrei und hervorragend für Anfänger geeignet.
Viele Hotels verfügen über eigene Tauchschulen, wo auch unerfahrene Taucher für einen Ausflug in den Ozean trainiert werden können.

Kleiner Tipp: Wer partout nicht mit dem Kopf unter Wasser will und lieber im Trockenen bleiben möchte, aber auf die bunten Fische dennoch nicht verzichten will, der kann sie auch gemütlich beim Essen beobachten. Auf Rangali Island im Süd-Ari-Atoll bekommen Besucher im Restaurant „Itaah“ die Möglichkeit fünf Meter unter der Wasseroberfläche zu speisen. Dreizehn Zentimeter dickes Plexiglas gibt den Blick in die Unterwasserwelt frei. Aber auch über Wasser lässt sich die Nähe zum Meer genießen: Auf traditionellen Dhoni-Booten aus Holz lässt sich beim Essen wunderbar der Sonnenuntergang beobachten.

F(r)isch auf den Tisch

Die traditionelle Inselküche der Malediven bietet selbstverständlich viel frischen Fisch, Obst und indisch angehauchte Mahlzeiten. Früchte wie Bananen, Mangos, Papayas und natürlich Kokosnüsse eignen sich hervorragend als Snacks für Zwischendurch. Typische Gerichte sind zum Beispiel ein Fisch-Risotto mit Curry und Kokosmilch oder „Hiki Mas“, ein getrockneter Fisch, der eine besondere Spezialität darstellt aber sicher nicht jedermanns Sache ist. Überhaupt dürfen sich Liebhaber von Meeresfrüchten freuen: von gegrilltem Thunfisch über Krustentiere wie Krebse und Langusten bis hin zu Haifisch-Steaks wird einiges geboten. In vielen Hotelküchen haben aber auch internationale Speisepläne Einzug gehalten, so ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Besonders romantisch wird das Essen übrigens direkt am Strand vor traumhafter Kulisse.

Da auf den Malediven so gut wie alles auf die Inseln importiert werden muss, sind die Kosten für Getränke und Snacks sehr hoch. Deshalb empfiehlt es sich, wenn möglich, All-inclusive zu buchen. Obwohl das Inselparadies islamisch ist, haben Urlauber keinerlei Berührungspunkte mit dem Alltagsleben der Einheimischen, wie zum Beispiel dem für sie geltenden Alkoholverbot. Dem Champagnerfrühstück am Strand steht also nichts im Weg.

Im Urlaub laufen die Uhren anders

Ein Herz für Langschläfer haben offenbar einige maledivische Hoteliers. Je nachdem auf welcher Insel man sich gerade befindet, ticken die Uhren anders. Grund dafür ist, dass es auf den Malediven kein Gesetzt gibt, das eine einheitliche Uhrzeit festschreibt. Deshalb orientieren sich einige Inseln an der indischen Zeitzone (+ vier Stunden zur mitteleuropäischen Zeit), während andere die Uhren einfach ein oder zwei Stunden zurückdrehen. So bekommen Urlauber regelrecht Zeit geschenkt und keiner muss morgens um fünf das Bett verlassen, wenn er den Sonnenaufgang bewundern will.