Reiseziel Salalah – Urlaub im Oman

Die Stadt Salalah liegt im Südwesten des Sultanats Oman und Hauptstadt des Gouvernements Dhofar. Salalah liegt unmittelbar am Arabischen Meer. Die Stadt ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, doch im Stadtteil al-Hafa sind noch einige der traditionellen Kalkstein-Häuser erhalten. Ein Vogelschutzgebiet und tropische Plantagen begrünen die Stadt. Vom Scharm dieser Stadt ist auch Sultan Qaboos angetan, er hält sich regelmäßig in den Sommermonaten in seinem Sultanspalast auf. Aber auch Urlaubsgäste finden in der Stadt und deren naher Umgebung viele Orte und Gebäude, die bei einer Reise nach Salalah unbedingt besichtigt werden sollten.

Zu den sehenswerten Gebäuden von Salalah gehört unter anderem die Sultan-Qaboos-Moschee, mitten im Stadtzentrum. Allerdings ist sie für Nicht-Muslime nicht öffentlich zugängig. Im westlichen Stadtteil wurde das Gebiet Khor Salalah zu einem Vogelschutzgebiet erklärt. Aber auch die zahlreichen Lagunen bieten ein Rückzugsgebiet. Zum UNESCO-Weltkulturerbe wurde der antike Weihrauchhafen A-Baleed erklärt. Ein kleines Museum im Gebäude des Ministery of National Heritage an Culutre ist ebenso einen Besuch wert, wie das Grab des Propheten Nabi Amran. Diese Grabstätte ist etwa 30 Meter lang und darf auch von Nicht-Muslimen besichtigt werden. Allerdings müssen Frauen dazu ein Kopftuch tragen und Schuhe müssen ausgezogen werden.

Etwa 20 Kilometer westlich der Stadt befindet sich der Strand von Mughsail. Hier sind schöne Plätze zum Picknicken gegeben oder man besucht eines der gemütlichen Restaurants. Wanderfreunde kommen in der Region ebenfalls nicht zu kurz. Östlich der Stadt gelegen, befindet sich das Wadi Darbat. Dieses ist gerade zur Regenzeit im Sommer mit viel Wasser gefüllt und gleicht einer Oase. Hier können ausgiebige Wanderungen unternommen werden, hier sieht man auch viele Araber bei ihrem Picknick. Richtung Meer stürzen sich die Darbat Wasserfälle, etwa 20 Meter in die Tiefe. Gerade für die Wüstenbewohner sind sie eine Sensation. Nördlich von Salalah, nur etwa 20 Kilometer entfernt, liegt das Mausoleum von Nabi Ayup. Dieses Heiligtum darf ebenfalls von Nicht-Muslimen betreten werden. Aber auch hier gilt, Frauen nur mit Kopftuch und Schuhe müssen ausgezogen werden. Zwischen der Stadt und der Küste finden Besucher ausgedehnte Plantagen. Hier ragen Kokospalmen in den Himmel. Enge, kleine Straßen schlängeln sich durch diese „Miniaturtropen“ und am Straßenrand verkaufen Einheimische Obst und Kokosnüsse.

Die Dhofar-Region ist bekannt für die nahe gelegene Wüste und ihre langen Sandstrände. Vor allem zu den Wintermonaten laden die Salah-Badestrände zum Badeurlaub ein. Gerade in der Zeit von Oktober bis April sind Klima und Wetter perfekt zum Baden und Relaxen am Strand. An den langen Sandstränden findet jeder Besucher „sein“ Plätzchen. Sie laden zudem zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Für den kleinen Hunger findet man unter den Palmenhainen von Salalah viele kleine Buden mit Papayas, frischen Bananen und Kokosnüssen. Nur etwa eine Flugstunde von Maksat entfernt, ist dieser faszinierende Urlaubsort entfernt.

Neben Wandern, Schwimmen oder am Strand relaxen, ist das Arabische Meer auch für Taucher äußerst interessant. Hier gibt es noch unerforschte Tauchplätze und eine artenreiche Unterwasserwelt. Diese ist nicht nur fischreich und bunt, sondern auch fantastische Korallenriffe, Oktopusse, Lobster, Calamari und Thunfische können hier in ihren natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Auch zwei große Schiffswracks liegen vor der Küsten, die betaucht werden können. Die Tauchplätze sind für jeden Taucher geeignet. Die meisten Plätze sind nicht tiefer als 18 Meter. Wer es nicht so tief mag, kann die faszinierende Unterwasserwelt auch als Schnorchler erkunden. Wieder zurück an Land, ist die Region auch bekannt für ihre Kelpwälder. Sandflächen-, Adler-, Gitarren- und Blaupunktrochen gehören hier ebenso wie Schildkröten zu den Bewohnern. Hinzu kommen auch noch eine Vielzahl an verschiedenen Muränen, etwa der seltenen Drachenmuräne. Doch auch Makro-Freunde kommen hier nicht zu kurz: Beinahe unerschöpflich scheint die Zahl der unterschiedlichen Nacktschnecken. Salalah ist nicht nur ein eher noch unbekannter Urlaubsort, sondern zugleich ein äußerst spannender.