Reisen nach Namibia

Geschichtlicher Hintergrund

Wer sich bereits gefragt hat wo genau Namibia liegt, erfährt es jetzt. Namibia ist ein Staat im südlichen Afrika zwischen Sambia, Südafrika, Botswana, Angola und dem Atlantischen Ozean.
Im Jahr 1884 wurde das Gebiet zum Deutschen Schutzgebiet und auch bis zum Ende des Ersten Weltkrieg blieb es eine Deutsche Kolonie unter den namen Deutsch-Südwestafrika.
1920 wurde es durch den Völkerbund Namibia ein südafrikanisches Mandat. 1990 gelang Namibia die Unabhängigkeit von Südafrika und seitdem ist der 21.März ein Nationalfeiertag. Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt ist Windhoek. Insgesamt leben dort circa 2,1 Millionen Menschen und 350 000 in der Hauptstadt.Aufgrund des großen Flächenanteils der Namib-Wüste ist Namibia nur dünn besiedelt.

Seit seiner Unabhängigkeit ist es auch Mitglied der UNO. Stolzerweise kann der Staat behaupten, dass dort eine stabile parlamentarische Demokratie herrscht. Die Wirtschaft ist unter anderem stark durch die Bereiche Bergau, Landwirtschaft und Tourismus geprägt.

Das Klima Namibias

Man kann sagen, dass das Klima durchschnittlich heiß und trocken ist. Doch muss man zwischen den verschiedenen Teilen unterscheiden.
In der Namib gibt es fast keine Niederschläge. Das ganze Jahr weht dort ein warmer, kräftiger Wind. Selbst im Winter misst man Temperaturen von 25 Grad. In den wärmsten Monaten, Dezember und Januar, kacken die Temperaturen die 30 Grad Marke. Juli und August sind die kältesten Monate. Dann kann es vorkommen, dass die Temperaturen nachts unter 0 Grad fallen. Tagsüber jedoch, herrschen wieder warme Temperaturen bis zu 25 Grad.
Im Binnenhochland kann es passieren, dass es Nachts sogar Frost gibt.

Das Gebiet mit dem besten Klima für astronomische Beobachtungen liegt zwischen dem Atlantik und Namib. Es gehört weltweit zu den Regionen mit dem besten Klima für solche Beobachtungen. Dort wurden Astrocamps aufgebaut, welche für Himmelsfotografie sehr beliebt sind.
An der Atlantikküste herrscht ein kalter Benguelastrom. Aufgrund dessen wird der Südwestwind stark abgekühlt. Und genau das sorgt dafür, dass keine Regenwolken entstehen können. Dafür wird Bodennebel erzeugt. Im Sommer herrschen dort kühle angenehme Temperaturen und im Winter kann es schon kalt werden.

Im Caprivi Streifen sieht das anders aus. Dieser ist in der Regenzeit von Niederschlägen geprägt. Genau das war der Entstehungsgrund für das  subtropische Savannenland und ein ausgedehntes Flusssystem. Man kann sich bereits denken, dass hier die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist.
Im zentralen Hochland ist es wieder anders. Hier herrscht sehr Sommerregen. Das Heißt, dass der Regen unregelmäßig, aber sehr stark fällt. Zwischen November und April müssen Reisende damit rechnen. Der äußerste Süden liegt im Winterregengebiet. Das bedeutet, dass wenn es überhaupt regnet, dies eher im Juni und Juli vorkommt.

Tolle Sehenswürdigkeiten für eine unvergessliche Reise

Einen Ausflug wert ist der Etosha Nationalpark im Nordes Namibias. Er gehört zu den größten Parks und ist aber der bedeutendste des Landes. Der Name Etosha bedeutet großer weißer Platz. Erleben Sie die tollsten und eindrucksvollsten Tiere, lernen Sie die Geschichte und die Kultur kennen und tauchen Sie in die kulinarische Küche des Gastlandes ein.
Die Namib Wüste sollte man sich auch angeschaut haben. Euch erwartet eine imposante Wüstenlandschaft mit tollen Farben. Es ist die älteste Wüste der Welt und zusammen mit ihr erwarten euch dort noch landschaftliche Highlights und ein tolles großes Schutzgebiet. Dieses Gebiet nennt man Naukluftpark..
Der Fish River Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Welt. Der Canyon bekam seinen Namen durch den Fischfluss, welcher circa 800 Meter lang ist. Somit ist er der längste Fluss Namibias. Nach dem Etosha Nationalpark ist der Canyon die zweit wichtigste Sehenswürdigkeit und das auch zurecht. Von April bis September kann man mit einer geführten Tour in die Schluchten des Canyons absteigen. Die Tour dauert aber mehrere Tage. Der wohl beliebteste Spot ist der Hells Bend (Höllenbogen) am südlichsten Ende des Canyons. Von dort aus hat man einen wahnsinnigen Ausblick.