Kombireisen Südafrika – Rundreisen Afrika

Wo ist es – das schönste Ende der Welt? Niemand weiß es so ganz genau, denn hinter jedem Regenbogen geht’s weiter. Und da der Globus nun einmal rund ist, gibt es für Urlauber auf der Suche nach den Schönheiten dieser Welt keine Grenzen. In Südafrika haben sich die Menschen, die dort leben, allerdings schon vor geraumer Zeit festgelegt. Für sie ist das schönste Ende der Welt dort, wo der Tafelberg auf das Kap der Guten Hoffnung blickt und wo es jenseits von Kapstadt nur noch die raue See und sich weit weg die eisige Unendlichkeit der Antarktis ausbreitet. Und den Regenbogen gibt es in Südafrika auch. Dahinter verbirgt sich der Traum der Nation vom friedlichen Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen. Dieses Land am Zipfel des Kontinents ist ein ideales Ziel für eine Rundreise. Mit einigen Nachbarn, die ebenfalls Touristen mit offenen Armen empfangen. Namibia, Botswana und Kenia bieten sich für eine Kombireise geradezu an.

Weite Wüsten und warme Wellen

Kapstadt oder Johannesburg sind die beiden Tore, die sich nach einem nächtlichen Flug aus Europa für all‘ jene öffnen, die sich für eine Rundreise durch Südafrika entschieden oder eine Kombireise gebucht haben. Beide Ausgangspunkte sind denkbar, um mit allen Sinnen ein Land in sich aufzunehmen, das viele Überraschungen bereit hält. Es ist ein Land mit Wüsten, einer zerklüfteten Bergwelt, dem wilden Wasser rauschender Flüsse, einem milden Klima und den warmen Wellen des Indischen Ozeans.

Zwei Meere umspülen das Kap

Zwei Ozeane umspielen das Kap der Guten Hoffnung und damit auch die Millionenstadt an der südlichen Spitze des Kontinents. Der Atlantik und der Indische Ozean begegnen sich hier, doch der kalte Benguelastrom schickt aus den arktischen Gewässern einen kalten Gruss nach Afrika. So ist Kapstadt mit seinen wunderbaren Vororten nicht unbedingt eine Stadt, in der es sich lohnt, einen Badeurlaub zu buchen. Und dennoch fliehen die Menschen in den sommerlichen Monaten des europäischen Winters zu den Stränden von Simon’s Town und Camps Bay, um in der Brandung zu surfen oder sich ganz einfach am grandiosen Panorama dieses südlichsten Zipfels von Afrika zu erfreuen. Aber Kapstadt hat viel mehr zu bieten als allein Sonne, Sand und Strand. „Mother City“ nannten die weißen Einwohner ihre Stadt am Kap. Dies war einst der Versorgungsposten der Niederländisch-Ostindischen Kompanie. Die Bedeutung als Welthafen hat Kapstadt zwar eingebüßt, doch ein Bummel durch die lebhafte Victoria & Alfred Waterfront ist dennoch für jeden Besucher ein bleibendes Erlebnis.

Wein, Wellness und Wohlbefinden

Auf der Rückseite des Tafelbergs präsentiert diese südafrikanische Region zweierlei: Den einzigartigen Botanischen Garten Kirstenbosch mit seiner Vielfalt der Flora und einer üppigen Pracht auf immerhin 36 Hektar. Im Sommer finden dort zwischen den blühenden Proteas, der Nationalpflanze Südafrikas, Freiluftkonzerte statt. Wer sich vom Tafelberg entfernt, der landet auf der „Straße der Genüsse“. Das Weinland ist reich an Geschichte und an Trauben. Hier reifen Die Reben der Weiß- und Rotweine, und bei einer Entdeckungsreise zu den Zentren Stellenbosch, Paarl, Durbanville und Franschhoek dürfen sich die Urlauber auf Wein, Wellness und Wohlbefinden freuen.

Ausblicke als Balsam für die Seele

Wer sich für eine üppige Vegetation begeistern kann, der sollte sich nach einer ausgiebigen Visite von Kapstadt und den dazu gehörenden Ausflügen nach Robben Island und zu dem von Stürmen umtosten Kap auf die idyllische Gartenroute begeben. Hier präsentiert sich Südafrika von seiner romantischen Seite mit kleinen Städten, zu denen man abbiegen sollte und die es Wert sind, dort auch mal ein wenig länger zu verweilen. Zwischen der Kleinen Karoo, einer interessanten Halbwüste, und den felsigen Stränden des Atlantik sind die Orte Mossel Bay, Knysna oder Plettenberg die Fixpunkte einer Route. Fast überall sind die Ausblicke Balsam für die Seele. Die Gartenroute ist das etwas andere Südafrika mit idyllischen Dörfern, verschwiegenen Buchten und der stetigen Nachbarschaft des Indischen Ozeans.

Brillenpinguine, Wale und Weiße Haie bei einer Kombireise

Am stürmischen Stoney Point kann es einem als Piloten eines Mietwagens passieren, dass putzige Brillenpinguine über die Straße watscheln, und die Bucht von Hermanus ist berühmt als Mekka das Walbeobachtung. Das kann man hier in aller Ruhe vom Cliff Path machen. Es sind Glattwale, die in der Bucht ihren Nachwuchs zur Welt bringen und Hermanus nennt sich – nicht ganz unbescheiden – „Walhauptstadt der Welt“. Im benachbarten Gansbaai kann man sich per Käfig in die Tiefen der Walker Bay hinablassen und Weiße Haie aus nächster Nähe beobachten. Ein Nervenkitzel der besonderen Art. Hinter Swellendam, der kapholländischen Kleinstadt am Fuße der Langeberg Mountains, sollte man einen Abstecher nach Oudtshoorn machen, wo der Handel mit Straußenfedern vor langer Zeit glänzende Geschäfte versprach und wo es hinauf geht zum spektakulären Swartberg Pass.

Die Hängebrücke am Storms River

Wer gut zu Fuß ist, der kann an der Plettenberg Bay hinauf fahren zum Robberg-Nationalpark, der sich vor den Toren der kleinen Stadt auf einer Halbinsel wie der Finger einer Hand ausstreckt und wo man von den gepflegten Wander-Pfaden hinunter schaut zu einer lebhaften Kolonie von Seebären, die sich auf einer Felszunge von der Sonne verwöhnen lassen. Der nahe Tsitsikamma-Regenwald ist nicht fern und voller Wunder. Zum Beispiel am Storms River, einem Meeresarm, der einem norwegischen Fjord nicht unähnlich ist. Der Mountain Trail mit der Suspension Bridge, eine der spektakulärsten Hängebrücken des südlichen Afrika, führt über unzählige Stufen und hölzerne Wege. Dies ist eine Oase am Rande der tosenden Wellen des Ozeans.

In der Heimat von Nelson Mandela

Port Elizabeth ist so etwas wie die Endstation für jene Reisende, die aus Kapstadt kommen und die Garten Route passiert haben. An der Mündung des Baakens River hat die fünftgrößte Stadt Südafrikas einen ganz besonderen Schatz – einen schönen Strand an der Algoa Bay. Zwischen Port Elizabeth und seinen Häusern aus der kolonialen Epoche des Landes und Durban erstreckt sich jenseits von East London die Küstenlinie des einstigen Homelands Transkei. Die sogenannte Wild Coast ist die traditionelle Heimat einiger Stammesgruppen, die in der Geschichte Südafrikas eine wichtige Rolle spielten. Nelson Mandela stammt aus dem Transkei, einer Gegend, die sich während der Apartheid in den sechszigen Jahren des vergangenen Jahrhunderts teilweise selbst verwaltete. Die Wild Coast ist ein Gebiet, wo die traditionelle afrikanische Lebensweise weitgehend erhalten blieb.

Der Sani-Pass an den Drakensbergen

„Man könnte meinen, Gott besuche jeden Ort der Welt. Aber leben würde er nur in Afrika.“ Dieser Satz wird dem amerikanischen Schauspieler Willard Smith zugeschrieben. Und tatsächlich sind viele Schönheiten des Landes ideale Ausflugsziele und Quellen der Lebensfreude. Wer die typischen und mit Gras bedeckten Rondavels der Zulu, im Reich des legendären Königs Shaka, hinter sich gelassen hat und sich der gigantischen Kulisse der südlichen Drakensberge nähert, der bekommt einen Eindruck von der Großartigkeit dieser Region. Dort stürzt sich der Tugela-Fluss 850 Meter in die Tiefe – es ist der höchste Wasserfall Afrikas und ein eindrucksvolles Schauspiel der Natur. Der schwierig zu befahrende und nicht selten von Wolken verschluckte Sani-Pass ist vom Süden her die einzige Passage, um das hochgelegene autonome Lesotho zu erreichen. Die Landschaft des Natal hat mehr als tausend Hügel, geformt von den Verästelungen des Mgeni River. An dessen Mündung in den Indischen Ozean soll der portugiesische Seefahrt Vasco da Gama einst seine Wasservorräte aufgefrischt haben.

Durban und seine „Golden Mile“

In Durban, wo sich Zulu, Buren und Inder eine tropische Hafenstadt teilen, wurde am Indischen Ozean über einen langen Zeitraum nach Hautfarben getrennt gebadet. Heute sind die Strände ein Planschbecken für alle. „Golden Mile“ nennt sich der sechs Kilometer lange Sandstrand. Er ist bewacht und durch Hai-Netze gesichert. Zu den schönsten Aussichtspunkten in Durban zählt „The Point“. Wer dort an der Waterfront an seinem Glas Rotwein nippt, der schaut den stählernen Ungetümen der Ozeanriesen zu, die sich langsam in den Hafen der quirligen Millionen-Metropole schieben. Durban sollte man nicht verlassen haben, ehe man sich in einem der zahlreichen indischen Restaurants mit den Geheimnissen der exotischen Küche vertraut gemacht hat.

Sundowner mit Blick auf das Wasserloch

Darf es ein Bett im Baumhaus sein? Oder ein Sundowner mit Blick auf das von wilden Tieren umlagerte Wasserloch? Oder eine Villa mit Vollpension als Rückzugsort einer Safari? So mancher Afrika-Reisende schwärmt von dem einzigartigen Gefühl, sich inmitten des Urwaldes zum Schlafen niedergelegt zu haben. Südafrika erfreut mit einem Netz erstklassiger Hotels und Lodges. Sie fügen sich fast ausnahmslos nahtlos ein in die grandiose Natur und verstehen sich als ein Teil von ihr. Wer es mag, kann im Rahmen einer Rundreise durch dieses faszinierende Land grenzenlosen Luxus genießen, aus dem Schaum der Badewanne die Wildnis und das Wild erleben oder auch nur in der Nacht die Sterne am Firmament zählen. Traumhafte Kulissen sind eigentlich überall garantiert. Das Dinner wird dann hinter einem rustikalen Holzzaun serviert, um die Gäste vor ungebetenem Besuch zu schützen. Und zu nächtlicher Stunde wird der ein oder andere von einer Gänsehaut heimgesucht, wenn in nächster Nähe ein Löwe brüllt.

Mit Wildhütern auf Spurensuche

Südafrika wäre nicht Südafrika gäbe es dort nicht einige der interessantesten Nationalparks des Kontinents. Selbstverständlich zählt der Besuch des riesigen Krügerparks an der nördlichen Peripherie des Landes und in der Nachbarschaft zu Mosambik und Simbabwe zu den Highlights einer Reise durch ein Land voller Überraschungen. Wem danach ist, der kann hier mit Wildhütern durch den Busch streifen und sich dabei im Fährtenlesen schulen lassen. Man kann den Spuren der Elefantenherden folgen und am Abend den Rangern und deren Geschichten am knisternden Lagerfeuer lauschen. Eine Safari in einem der Nationalparks Südafrikas ist spannend und tierisch aufregend. Das gilt nicht nur für den Krügerpark sondern auch für den Greater St. Lucia Wetland Park, wo die sumpfigen Wälder und Binnengewässer zur Heimat der weltweit größten Population an Nilpferde wurden. Empfehlenswerte Reservate sind aber auch der Addo-Elefant-Park bei Port Elizabeth, der Hluhluwe-Imfolozi-Park in Kwazulu Natal und der Pilanes-Nationalpark unweit der Glücksspiel-Metropole Sun City.

Zu den „Big Five“ im Etoshapark

Die Straßen in Südafrika sind durchweg gut zu befahren, sofern man sich daran gewöhnt hat, dass man sich dort auf der linken Straßenseite aufhält. Touren bei Nacht sollte man aus Sicherheitsgründen unterlassen. Auch deshalb, weil dann Tiere die Wege kreuzen könnten. Das gilt im übrigen auch für den Nachbarn Namibia, der sich zu einer Kombireise mit Südafrika geradezu anbietet. Auch deshalb, weil dort alles etwas ursprünglicher ist und manches vielleicht auch abenteuerlicher anmutet. Die frühere deutsche Kolonie Südwest Afrika hat einen ganz besonderen Charme und ist gesegnet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen die gewaltigen Dünen von Sossusvlei mit dem „Death Valley“, die alten Kolonialstädte Swakopmund und Lüderitz, der riesige Fish River Canyon, die Felszeichnungen von Twyfelfontein und nicht zuletzt der Etosha Nationalpark, wo die Chance groß ist, den sogenannten „Big Five“ zu begegnen.

Ein Delta und die Victoria Fälle

Die Flugverbindungen von Johannesburg und Kapstadt in die namibische Hauptstadt Windhoek sind ausgezeichnet, und wer vom Kap kommt und sich längere Fahrstrecken zutraut, kann auch im Mietwagen die Grenze am Oranje River passieren. Aber auch Botswana ist ein geeignetes Ziel einer Kombireise mit Südafrika. Zwar sind die Lodges in diesem ursprünglichen Land nicht ganz billig, doch das Okavango Delta ist eine Perle Afrikas und reich an wilden Tieren. Außerdem befindet sich die eindrucksvollen Victoria Fälle im Dreiländereck zu Simbabwe und Sambia gleich nebenan. Die Regionen im Süden Afrikas sind noch immer voller Melancholie und ein ideales Ziel für Romantiker und Entdecker.

Kombireisen Südafrika – Rundreisen und baden

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