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Urlaub im Harz

Ob Walpurgisnacht in Thale oder Wurmbergschanze in Braunlage, der Harz vereint viele beliebte Urlaubsorte mitten in Deutschland. Er erstreckt sich auf einer Länge von 110 Kilometern von Seesen (Westharz) bis zur Lutherstadt Eisleben (Ostharz). Ausgedehnte Nadel- und Mischwälder laden zu Wanderungen und Trekkingtouren ein. Sightseeing durch beschauliche Fachwerkstädte und Führungen durch Bergwerke und Höhlen vermitteln den Charme und die Traditionalität des Harzes. Der berühmte Harzer Hexenstieg führt mit seinen 97 Kilometern von Osterode über Torfhaus, den Brocken, Drei Annen Hohne bis in das schöne Bodetal in Thale. Dort angekommen, belohnen den Wanderer der Hexentanzplatz und die Rosstrappe mit einem sagenhaften Panoramablick. Stellt man einem Harzer die Frage nach dem Hufabdruck auf dem Felsen, bekommt man folgende Antwort: König Bodo aus Böhmen kam in den Harz, als noch die Hünen herrschten. Er warb um die Hand Brunhildes, der Tochter des Riesenfürsten. Sie jedoch wies ihn ab und entfloh auf ihrem feurigen Ross; verfolgt von Bodo. Auf der Höhe des Berges, auf dem die Hexen Ihre nächtlichen Tänze vollführen, bäumte plötzlich das Pferd vor grausigem Abgrund. Doch die Prinzessin wagte in ihrer Verzweiflung den Sprung und kam glücklich auf dem gegenüberliegenden Felsen an. Der Hufschlag des Pferdes ließ einen Eindruck im Felsen zurück, der heute noch deutlich zu sehen ist. Der Felsen wird seither Rosstrappe“ genannt. Die goldene Krone der Prinzessin ist bei diesem kühnen Sprung in den unten fließenden Bergstrom gefallen, wo sie von Nixen aufgefangen wurde. Bodo wagte in blinder Wut ebenfalls den Sprung, stürzte aber mit seinem Pferd in den Bergstrom, der seither die „Bode“ genannt wird. Der Hexenstieg ist in kleine Abschnitte gegliedert, die einzeln zu erwandern sind. Man muss die 97 Kilometer nicht am Stück und schon gar nicht an einem Tag bezwingen. Einer der schönsten Abschnitte ist die Bodetalschlucht. Sie führt von Altenbrak über Treseburg vorbei an den Gewitterklippen in den Bodekessel. Weiter geht es über die Teufels- und die Jungfernbrücke. Den letzten Teilabschnitt bildet der Brunhildeweg, der wiederum in Thale endet.

Auf einer Harzreise sehr zu empfehlen: die Besichtigung der Rappbodetalsperre. Sie befindet sich unweit von Hasselfelde und ist die größte Talsperre im Harz.

Ebenfalls unweit von Hasselfelde eröffnet sich ein Erlebnis ganz anderer Art: Pullman City. Die Westernstadt im Stil des 19. Jahrhunderts gibt den Besuchern Einblicke in das Leben der Cowboys und Revolverhelden- aber keine Angst, die Betreiber versichern, dass nicht scharf geschossen wird. Vor allem Kinder werden große Augen machen: Streichelzoo, Ponyranch, Abenteuerspielplatz. Zahlreiche Events und ein abwechslungsreiches Showprogramm versetzen Gross und Klein zurück in die amerikanische Kulturgeschichte.