La-Palma

La Palma – ein Wunder der Natur im Atlantik

La Isla Bonita – welch wunderbarer Name für eine Insel. Keine Frage: La Palma ist schön und hat sich diesen Namen nicht selbst gegeben. Vielmehr war es die UNESCO, die dieses einzigartige Island im Atlantik auf eine Stufe stellte mit Bora Bora und Jamaica. Obwohl La Palma schon im Mittelalter ein wichtiger Handelshafen war, ankerte Christoph Kolumbus hier auf seinen weiten Reisen niemals. Dennoch bauten sie dem Entdecker in der Inselhauptstadt Santa Cruz ein Denkmal. Und zwar in Form eines sehenswerten Nachbaus des Kolumbus-Flaggschiffs Santa Maria.

 

Wer sich in La Palma verliebt, der hat wohl stets seine Wanderstiefel im Gepäck. Denn dies ist eine der interessantesten Wanderinseln auf unserem Globus. Die gut ausgeschilderten Wege führen durch tiefe und immergrüne Schluchten, auf den Hang der Caldera des Los Muchachos, dem größten Abbruch-Vulkan der Welt, durch malerische Dörfer, vorbei an geheimnisvollen Höhlen und zu abgeschiedenen Stränden. Siebzig endemische Pflanzenarten haben Wissenschaftler auf dieser Insel gezählt, und wenn sich am Rande der Wanderwege im Gebüsch etwas bewegt, dann sind das niemals Schlangen sondern fast immer Eidechsen, von denen es hier etliche Millionen gibt.

 

Diese Insel ist ein Eldorado für Menschen, die sich gern in der Natur bewegen und einigermaßen gut zu Fuß sind. Selbstverständlich kann man auf La Palma auch baden. Zum Beispiel unter den Palmen am Strand von Puerto Naos. Der Ort im von der Sonne verwöhnten Westen ist zwar nicht sonderlich attraktiv, doch die Bucht mit dem vor wenigen Jahren neu strukturierten Boulevard und dem Hotel Sol ist einladend. Die Blaue Flagge für eine gute Wasserqualität und einen ausgezeichneten Service weht auch unweit des Airports in Los Cancajos und in Puerto Tazacorte unter den gewaltigen Felsen des Time.

 

Wer nach La Palma reist, der entscheidet sich sehr oft bei seiner Buchung für ein Ferienhaus. Von denen gibt es vor allem jenseits der die Insel teilenden Cumbre im Westen eine große Zahl. Und wer die Insel ausgiebig erkunden möchte, der sollte sich bereits am Flugplatz einen Mietwagen besorgen. Waldbrände brachten La Palma in der Vergangenheit häufig in die Schlagzeilen. Dass sich dadurch das Gesicht der Insel nicht veränderte, verdankt sie den Kiefern. Die Pinus canariensis ist ein wahres Wunder der Natur, denn dank ihrer dicken Borke überlebt sie auch eine Feuersbrunst. Schon nach wenigen Wochen grünt sie aufs Neue.