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Urlaub in der Schweiz

Denkt man an die Schweiz, so fällt einem spontan Käse, Heidi und Berge ein und so mancher Transitreisende auf dem Weg in den Süden übersieht das Erlebenswerte, Stille fast Verborgene, welches es zu entdecken gibt. Denn hier ist es nicht – bis auf die grandiose Bergkulisse – das Monumentale, Wuchtige, sondern es ist die liebenswerte, unverwechselbare Schönheit eines Landes, das sich mit einem gewissen Understatement seine Individualität erhalten hat.

Seitdem im Dezember 2008 auch für die Schweiz das Schengen-Abkommen gilt, ist die Einreise leichter geworden und man kann an der Grenze einfach durchfahren. Allerdings nicht ohne sich vorher eine Vignette an einer grenznahen Tankstelle auf deutscher Seite oder bei seinem Automobilclub zu kaufen, wenn man die Autobahn benutzen will. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, sollte man vor Reiseantritt Euro in Schweizer Franken wechseln. Die gängigen Kreditkarten werden fast überall angenommen. Das Zusammenspiel von Seen und Bergen hat seinen besonderen Reiz. Der größte Teil sind zwar kleinere Bergseen, aber es gibt auch größere. Im Norden der Schweiz gelegen, liegt der Bodensee mit dem malerischen Rorschach. Von hier aus lassen sich Radausflüge ins Appenzeller Land unternehmen oder man kombiniert eine Tour mit einer Seerundfahrt per Schiff. Relaxen kann man im Strandbad mit 64-Meter-Wasserrutsche und anderen Freizeitmöglichkeiten. Wer es weniger beschaulich möchte, fährt nach Zürich. Direkt am See gelegen, mit Blick auf die Berge, wird hier alles geboten, was man zwischen Gemütlichkeit und urbanem Leben verbinden kann.

Etwas ruhiger geht es im nahen Zug zu. Dort lässt man die Seele am besten in einem Café am Zuger See baumeln und genießt die berühmte Zuger Kirschtorte, bevor es weiter nach Bern geht, dem Regierungssitz der Schweiz. Mit seiner mittelalterlichen Atmosphäre, seinen vielen Brunnen, historischen Türmen und kleinen Gassen steht die Altstadt auf der Liste der UNSECO-Weltkulturgüter Mondäner geht es dafür am Genfer See zu. In Montreux, Lausanne und natürlich Genf findet man elegante Geschäfte, Szenenlokale und Kunstgalerien. Den dezenten Charme des Geldes sucht man in der Zentralschweiz vergebens. Hier geht es bodenständiger zu. Mittelpunkt ist auch hier eine See und ein Ort – der Vierwaldstädter See mit Luzern. Historische, mittelalterliche Häuser, die mit Giebelgemälden geschmückte Kapellbrücke, die eine der ältesten Holzbrücken Europas ist, die Hausberge Pilatus und Rigi und die Raddampfer auf dem See sind unverwechselbare Schweizer Wahrzeichen.

Auf dem Weg in Richtung Wallis durchfahren wir das Berner Oberland. Besonders beeindruckend ist die imposante Bergkulisse der Jungfrau Region mit dem Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Von Hochgebirgstouren bis zu zahlreichen Trails für Mountainbiker wird hier alles geboten. Etwas entrückt liegen hier Thuner- und Brienzersee. Eingebettet in einer zauberhaften Landschaft liegen Orte wie Grindelwald, Kandersteg oder Adelboden. Die höchsten Berge der Schweiz, mehr als 50 Viertausender, dazwischen die größten Alpengletscher und klangvolle Orte wie Crans Montana, Saas Fee, Verbier und Zermatt – wir sind im Wallis angekommen. Zu jeder Jahreszeit ist hier nicht nur Ferienzeit, sondern auch Wellnesszeit. Denn nach einem sportlich-aktiven Tag kann man es sich in Leukerbad, einem der größten alpinen Thermalbäder, gut gehen lassen. Mediterranes Klima und italienische Gelassenheit gehören zum Tessin. Hier geht das Leben seinen eigenen Gang. Ein Mix aus schweizer Zuverlässigkeit und italienischem Dolce Far niente, der perfekt zum südländischen Flair zwischen Luganer See und Lago Maggiore passt. Hier fühlt man sich eher italienisch als schweizerisch.

Aber nicht nur die Orte wie Lugano, Locarno oder das malerische Ascona machen den südlichsten Teil der Schweiz mit seiner üppigen Vegetation aus. Denn die interessantere Mischung aus Hochgebirge und Mittelmeerklima ist einzigartig und man kann an einem Tag an Schneefeldern vorbeiwandern, um sich dann später unter Palmen auszuspannen. Besondere Anziehungskraft haben die Seitentäler Centovalli, Vallemaggia und das Verzascatal, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahren konnten. Auf der Heimfahrt in Richtung Bodensee, dort wo unser kleiner Schweiztrip begonnen hat, fahren wir an Bellinzona vorbei über den Bernardino-Pass nach Graubünden, dem größten Kanton der Schweiz. Hier wird neben den schweizer Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch noch das seltene Rätoromanisch gesprochen. Am besten lässt sich Graubünden erwandern oder mit dem Rad entdecken. Orte wie Davos, St. Moritz, Lenzerheide oder Arosa und die Alpenstadt Chur sollte man unbedingt besucht haben.

Eine ganz besondere Art, die Schweiz zu entdecken, ist mit der Bahn zu fahren. Nicht die normale Schweizer Eisenbahn – gemeint sind Bernina- und Glacier-Express. Der Bernina-Express ist der einzige Zug, der die Schweiz von Nord nach Süd ohne Tunnel durchquert. Er fährt ab Chur über Albula, Pontresina und Poschiavo bis nach Tirano im italienischen Veltlin. Die vierstündige Reise führt durch verschiedene Vegetationszonen und überwindet eine Steigung von 7%. Der Glacier-Express ist eine der berühmtesten schweizer Gebirgsbahnen. Die fast 8-stündige Fahrt zwischen St. Moritz und Zermatt verbringt man am besten in einem Panoramawagen und lässt die grandiose Landschaft mit 291 Brücken und 91 Tunnels an sich vorbei ziehen. Eine komfortable Reise durch das Herz der Schweiz.

Viel zu sehen gibt es also in der Schweiz. Nichts wie hin!